Etikettendrucker fürs Lager - Thermodirekt oder Thermotransfer?
Der richtige Etikettendrucker entscheidet über die Lesbarkeit Ihrer Barcodes und die Haltbarkeit der Lageretiketten. Dieser Ratgeber vergleicht Thermodirekt und Thermotransfer, erklärt Auflösung in dpi, passende Etikettenbreiten und wie Sie die Barcode-Qualität nach ISO/IEC 15416 sichern.
Etikettendrucker ansehenThermodirekt oder Thermotransfer - was passt ins Lager?
Beide Verfahren nutzen einen beheizten Thermodruckkopf, unterscheiden sich aber grundlegend. Thermodirekt schwärzt ein wärmeempfindliches Papier direkt, ganz ohne Farbband. Thermotransfer schmilzt Farbe von einem Farbband (Ribbon) auf das Etikett und liefert dauerhaft beständige Drucke.
Thermodirekt-Etiketten sind günstig und ideal für kurzlebige Anwendungen wie Versand- und Kommissionieretiketten, verblassen aber unter Wärme, Sonnenlicht und Reibung. Thermotransfer ist die Wahl für dauerhafte Lagerkennzeichnung, Regaletiketten und Kennzeichnungen, die Monate oder Jahre lesbar bleiben müssen.
Welche Auflösung und Etikettenbreite brauche ich?
Die Auflösung des Druckkopfs wird in dpi (dots per inch) angegeben. Für Standard-Lageretiketten mit Barcode genügen 203 dpi. Kleine Etiketten, feine Schrift oder 2D-Codes wie Data Matrix und QR profitieren von 300 dpi, sehr filigrane Bauteilkennzeichnung von 600 dpi.
- 203 dpi (8 Punkte/mm): Standard für Palettenschein, Versand- und Regaletiketten.
- 300 dpi (12 Punkte/mm): kleine Etiketten, dichte 2D-Codes, feine Schriftgrade.
- 600 dpi: Elektronik- und Bauteilkennzeichnung mit sehr kleinen Zeichen.
- Druckbreite prüfen: gängige Modelle drucken bis 104 mm (4 Zoll) breit.
Die Etikettenbreite richtet sich nach der Anwendung. 4-Zoll-Desktopdrucker mit 104 mm decken die meisten Lageraufgaben ab. Achten Sie darauf, dass die maximale Druckbreite und die Rollen-Innendurchmesser (meist 25 mm oder 76 mm Kern) zu Ihrem Etikettenmaterial passen.
Wie sichere ich eine gute Barcode-Qualität?
Die Druckqualität von Barcodes wird nach ISO/IEC 15416 (1D) und ISO/IEC 15415 (2D) bewertet und in Noten von A (4.0) bis F (0.0) eingestuft. Handel und Logistik fordern häufig mindestens Grade C (1.5). Entscheidend sind Kontrast, gleichmässige Striche und eine korrekte Ruhezone.
- Heizung und Druckgeschwindigkeit so einstellen, dass Striche scharf und nicht zulaufend sind.
- Ruhezone (leerer Rand) von mindestens dem 10-fachen der Modulbreite einhalten.
- Druckkopf regelmässig reinigen; ein einziger Defekt erzeugt eine durchgehende weisse Linie.
- Barcode mit einem Verifier prüfen, nicht nur mit einem Scanner testen.
So planen Sie Regal-, Fach- und Behälterkennzeichnung im ganzen Lager.
Zum RatgeberHäufige Fragen
Thermodirekt oder Thermotransfer fürs Lager?
Thermodirekt für kurzlebige Versand- und Kommissionieretiketten ohne Wärmebelastung. Thermotransfer mit Farbband für dauerhafte Regal-, Behälter- und Langzeitkennzeichnung, die Jahre lesbar bleiben muss.
Reichen 203 dpi für Barcodes?
Für Standard-1D-Barcodes und Regaletiketten reichen 203 dpi. Kleine Etiketten und dichte 2D-Codes wie Data Matrix oder QR profitieren von 300 dpi, feine Bauteilkennzeichnung von 600 dpi.
Welche Etikettenbreite ist üblich?
Die meisten Lager-Desktopdrucker drucken bis 104 mm (4 Zoll) breit. Achten Sie zusätzlich auf den passenden Rollenkern von 25 mm oder 76 mm.
Welche Barcode-Note muss ich erreichen?
Handel und Logistik fordern nach ISO/IEC 15416 meist mindestens Grade C (1.5). Prüfen Sie das Ergebnis mit einem Verifier, nicht nur mit einem Scanner.
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Wir liefern Thermodirekt- und Thermotransfer-Drucker mit 203 bis 600 dpi, passendem Etikettenmaterial und Farbbändern für lesbare Barcodes im Lager.
Lesbare Barcodes
Drucker und Material abgestimmt auf Grade C und besser nach ISO/IEC 15416.
Beide Verfahren
Thermodirekt und Thermotransfer aus einer Hand.
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Etiketten und Farbbänder für jede Lageranwendung.
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