ESD-Schutzausrüstung
Erdungssysteme
ESD-Erdungssysteme stellen die zuverlässige Ableitung statischer Ladungen von Personen, Maschinen und Werkstücken zur Erde sicher. Ohne funktionierendes Erdungssystem kann kein EPA-Schutzkonzept nach DIN EN 61340-5-1 aufrechterhalten werden: Erdungskabel mit Steckern und Klemmen, Fersenband-Sets, Armbänder mit Prüfwiderstand sowie Erdungsboxen und -bausteine bilden das technische Fundament jeder EPA-Zone. Das Sortiment umfasst Komponenten von der einfachen Druckknopf-Kabelverbindung bis zur zentralen Erdungsbox mit mehreren Anschlüssen für Maschinen und Personen.
- 353 Artikel
- 6 Unterkategorien
- 5 Hersteller
- Preise netto zzgl. MwSt.
Ratgeber
Erdungssysteme richtig auswählen
Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.
Technische Merkmale und Normen
Systemaufbau und Auswahl
Eine vollständige Personenerdung setzt sich aus mindestens einem Armband oder Fersenband-Paar mit Ableitwiderstand und einem Erdungskabel zur Verbindung mit dem Erdungspotenzial zusammen. Erdungsboxen bündeln mehrere Anschlusspunkte an einem festen Wandpunkt und erleichtern so die Prüfung. Erdungsbausteine werden direkt in ESD-Tischrahmen oder Profilsysteme integriert. Für häufig wechselnde Benutzer oder Besucher empfehlen sich Einweg-Fersenbänder, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Die Auswahl zwischen Armband und Fersenband hängt von der Tätigkeit ab: Armbänder für sitzende, Fersenbänder für stehende oder gehende Tätigkeiten.
Typische Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche: EPA-Zonenpflicht in der Elektronikfertigung (DIN EN 61340-5-1), Reparatur- und Rework-Arbeitsplätze an ESD-empfindlichen Baugruppen, Besucherzugang zu EPA-Zonen mit Einweg-Fersenband, Halbleiterfertigung und Wafer-Handling, Medizintechnik sowie Luft- und Raumfahrtfertigung mit dokumentierter Personenerdung.























