SMD-Pinzetten

Pinzetten

SMD-Pinzetten sind auf oberflächenmontierte Bauelemente ausgelegt: schlanke, sehr spitze Enden, geringe Federkraft und definierte Spitzenwinkel von 30 bis 45 Grad, damit das Bauteil beim Setzen sichtbar bleibt. Die Formen 2, 2a, 4, 5, 5a, 5b, 7, 7a, 12, 13 und 59 unterscheiden sich in Spitzenbreite und Biegung, Ultra-Fine-Ausführungen erreichen eine Spitzenstärke von 0,2 mm. ESD-Varianten bestehen aus ableitfähigem Edelstahl oder tragen eine ableitfähige Beschichtung und liegen nach IEC 61340-5-1 bei 10⁶ bis 10⁹ Ω. Die Kategorie umfasst 65 Artikel, überwiegend von Bernstein, Weller, Bahco und Lindström.

Spitzenwinkel 30 bis 45 Grad - freie Sicht auf das Bauteil beim Platzieren und Löten
Ultra Fine mit 0,2 mm Spitzenstärke - für Bauteile, die unter der Lupenleuchte kaum noch fassbar sind
Antimagnetischer Edelstahl - kein Anhaften ferromagnetischer Kleinteile an der Spitze
Längen 110 bis 140 mm - kurze Formen für den Nahbereich, lange Formen für tiefe Baugruppen
ESD-Ausführung nach IEC 61340-5-1 - ableitfähiger Grundwerkstoff oder Beschichtung, 10⁶ bis 10⁹ Ω

FormSpitzeAnwendung
2gerade, spitzAufnehmen und Setzen von Chipbauteilen
4gerade, sehr feinkleinste Bauteile unter dem Mikroskop
5sehr spitz, lange EndenZugriff zwischen dicht bestückten Bauteilen
5b30° abgewinkeltSichtfreiheit beim Platzieren
7a40° sichelförmigArbeiten unter der Lupenleuchte
12 und 1345° abgewinkeltRework in engen Baugruppen

Typische Einsatzbereiche: Setzen und Entnehmen von SMD-Bauteilen beim Rework; Fehlersuche und Nacharbeit an bestückten Leiterplatten; Prototypenbau und Kleinserie in der Elektronikentwicklung; Arbeiten unter Stereomikroskop und Lupenleuchte; Bestückung im EPA-Bereich mit ableitfähigen Ausführungen; Reparaturservice an Steuergeräten und Baugruppen.

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  1. Lindström TL SM 104-SA. SMD-Pinzette, für SOTs und Chips, 120 mm
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