Pinzetten
Kunststoff- und Keramikpinzetten
Kunststoff- und Keramikpinzetten werden dort eingesetzt, wo eine Stahlspitze Oberflächen zerkratzt, Wärme abzieht oder elektrisch leitet. Kunststoffausführungen aus PPS und kohlefaserverstärktem Kunststoff sind chemisch beständig und in ableitfähiger Form nach IEC 61340-5-1 mit 10⁶ bis 10⁹ Ω erhältlich; Keramikspitzen sind hitzebeständig und nicht leitend und lassen sich direkt am heißen Lötpunkt einsetzen. Die Spitzenformen reichen von der flachen Form 35 über die Hakenform 6 bis zur sehr feinen Form BB, Ersatzspitzen aus Keramik gibt es in 0,7 und 1,8 mm Breite. Die Kategorie umfasst 23 Artikel von Bernstein, Knipex, Dumont, Weller, Belzer und C.K.
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Ratgeber
Kunststoff- und Keramikpinzetten richtig auswählen
Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.
Technische Merkmale
Werkstoffe im Vergleich
| Werkstoff | Eigenschaft | Einsatz |
|---|---|---|
| Kunststoff PPS | isolierend, chemisch beständig | Handling ohne Kratzspuren |
| Kohlefaserverstärkter Kunststoff | ableitfähig, 10⁶ bis 10⁹ Ω | ESD-Handling in der EPA |
| Keramik | hitzebeständig, nicht leitend | Arbeiten am heißen Lötpunkt |
| Keramik-Ersatzspitzen | Breite 0,7 und 1,8 mm | Nachrüsten verschlissener Spitzen |
| Carbon, Schneidausführung | ableitfähig, schneidende Spitze | Typen 15A, 15AC, 15AGW und 15ARW |
Typische Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche: Handhabung lackierter, polierter und beschichteter Oberflächen ohne Kratzer; Arbeiten am heißen Lötpunkt und an Heizelementen; Handling in Ätz- und Reinigungsbädern mit aggressiven Medien; ESD-Handling in der EPA mit ableitfähigem Kunststoff; Optik- und Displaymontage; Labor- und Probenhandling ohne metallischen Kontakt.






















