T-Shirts

Bekleidung

ESD-T-Shirts sind leichte, direkt am Körper getragene Schutzkleidung für elektrostatisch gefährdete Bereiche (EPA). Sie ermöglichen die kontrollierte Ableitung körpereigener und auf der Oberbekleidung entstehender Aufladungen – auch dann, wenn kein Arbeitsmantel getragen wird. Das Gewebe besteht aus Baumwolle mit eingewebtem leitfähigem Carbon- bzw. Leitgarn im typischen Raster, das statische Ladungen dissipativ und ohne Funkenbildung abführt. Angeboten werden Rundhals- und V-Ausschnitt-Modelle in Herren- und Damenschnitten, mit kurzem Arm, in Größen von XS bis 6XL und in mehreren EPA-tauglichen Farben. So lässt sich für jeden Arbeitsplatz – von der SMT-Linie bis zur Wareneingangskontrolle – die passende ESD-Grundbekleidung zusammenstellen.

Leitfähiges Mischgewebe - Baumwolle mit eingewebtem Carbon-/Leitgarn für dauerhaft dissipative Ableitung statischer Aufladungen.
EN 61340-5-1 / IEC 61340-5-1 - als Bestandteil des persönlichen ESD-Schutzsystems gemeinsam mit Schuhwerk und Handgelenkband.
Definierter Ableitwiderstand - der Punkt-zu-Punkt-Widerstand des Gewebes liegt im dissipativen Bereich und bleibt über die Lebensdauer wirksam.
Größen XS bis 6XL - durchgängige Größenstaffel in Herren- und Damenschnitten für passgenaue Ausstattung ganzer Teams.
Industriewäsche-geeignet - formstabil und langlebig; die ESD-Eigenschaften bleiben bei sachgemäßer Pflege erhalten.
Mehrere Farben - für die abteilungsbezogene Farbkennzeichnung in EPA-Bereichen, u. a. schwarz, weiß und blau.

Das eingewebte Leitgarn bildet ein durchgehendes leitfähiges Netz, das elektrostatische Ladungen aufnimmt und kontrolliert ableitet, statt sie wie herkömmliche Textilien zu speichern. Dadurch wird die gefürchtete plötzliche Entladung (ESD-Event) vermieden, die empfindliche Halbleiter und Baugruppen schädigen kann. ESD-T-Shirts wirken als Teil eines Gesamtsystems nach EN 61340-5-1 / IEC 61340-5-1: Erst im Zusammenspiel mit ableitfähigem Schuhwerk, leitfähigem Fußboden und – am Sitzarbeitsplatz – Handgelenkband entsteht eine durchgängige Erdung des Trägers. Das T-Shirt verhindert insbesondere, dass sich unter dem Arbeitsmantel getragene private Kleidung als Ladungsquelle auswirkt. Für die Konformitätsbewertung sind die Messverfahren der Normenreihe IEC 61340 maßgeblich.

Rundhals-T-Shirts bieten den klassischen Sitz und eignen sich besonders zum Tragen unter Kittel oder Arbeitsmantel. V-Ausschnitt-Varianten sind bei höheren Umgebungstemperaturen angenehmer und werden dort bevorzugt, wo das Shirt als sichtbare Oberbekleidung ohne Mantel getragen wird. Damenschnitte sind ergonomisch tailliert angepasst und bieten dieselbe Schutzklasse wie die Herrenschnitte. Für die richtige Größe gilt: Das ESD-T-Shirt sollte angenehm anliegen, ohne zu spannen, damit der Hautkontakt und damit die Ladungsableitung über den gesamten Arbeitstag gewährleistet ist. Bei gemischten Teams empfiehlt sich die durchgängige Bevorratung aller Größen XS–6XL je Farbe.

In vielen Betrieben werden ESD-T-Shirts zur visuellen Kennzeichnung von Funktionen, Abteilungen oder Besucherstatus in einheitlichen Farben beschafft. Eine konsequente Farbsystematik erleichtert die Kontrolle, ob sich Personen mit korrekter Schutzkleidung in der EPA aufhalten, und unterstützt Audits nach EN 61340-5-1. Die angebotenen Farben sind so gewählt, dass sie sich für betriebliche Codierungsrichtlinien eignen; die ESD-Funktion ist dabei in allen Farbvarianten identisch und unabhängig von der Einfärbung des Gewebes.

ESD-T-Shirts sind für die regelmäßige Wäsche ausgelegt und behalten ihre Ableitfähigkeit bei sachgemäßer Pflege über viele Waschzyklen. Zu beachten sind die Pflegehinweise des Herstellers: Waschen bei der angegebenen Temperatur, kein Weichspüler (dieser kann sich isolierend auf die Faser legen) und keine Behandlung mit antistatischen Zusätzen, die das definierte Widerstandsverhalten verändern. Industriewäsche-Dienstleister, die auf ESD-Textilien spezialisiert sind, dokumentieren die Wirksamkeit häufig über regelmäßige Widerstandsmessungen – sinnvoll für validierte Prozesse in der Elektronikfertigung und im Reinraumumfeld.

Typische Einsatzbereiche: EPA-Bereiche in der Elektronikfertigung und SMT-Bestückung, Bauteil-Handling und Montage ESD-empfindlicher Baugruppen, Reparatur- und Rework-Plätze, Qualitätsprüfung und Wareneingangskontrolle, Labor- und Prüffelder sowie Reinraum-Vorzonen, in denen leichte Schutzkleidung ohne vollständige Körperabdeckung ausreicht. Als Grundbekleidung lassen sich ESD-T-Shirts mit Arbeitsmänteln, Bundhosen und ableitfähigem Schuhwerk zu einer vollständigen ESD-Personenausstattung kombinieren.

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  1. ESD T-Shirt Kurzarm schwarz, 150 g/m² Kompaktbaumwolle mit Leitgarn - A1-ESD
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