Drehmomentwerkzeuge
Drehmoment-Schraubendreher
Drehmoment-Schraubendreher setzen ein vorgegebenes Anzugsmoment im unteren Nm-Bereich um und sichern damit reproduzierbare Verschraubungen an Leiterplatten, Klemmen und Gehäusen. Maßgeblich ist DIN EN ISO 6789, die zwischen anzeigenden Werkzeugen (Typ I) und auslösenden Werkzeugen (Typ II) unterscheidet und die zulässige Abweichung auf ±6 % bis 10 Nm und ±4 % darüber begrenzt. Genau wird das Werkzeug nur im nutzbaren Bereich zwischen 20 und 100 % des Skalenendwerts, daher zählt bei der Auswahl vor allem der Messbereich, dazu Klingenaufnahme, Profil und Griffform. Das Sortiment umfasst 177 Artikel, überwiegend von Wiha und Wera, ergänzt durch Lindström, Bernstein und Bahco.
- 176 Artikel
- 6 Hersteller
- Preise netto zzgl. MwSt.
Ratgeber
Drehmoment-Schraubendreher richtig auswählen
Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.
Technische Merkmale
Typ I und Typ II nach ISO 6789
| Kenngröße | Typ I, anzeigend | Typ II, auslösend |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Wert wird während des Anzugs abgelesen | Werkzeug löst beim eingestellten Wert aus |
| Zulässige Abweichung bis 10 Nm | ±6 % | ±6 % |
| Zulässige Abweichung über 10 Nm | ±4 % | ±4 % |
| Nutzbarer Bereich | 20 bis 100 % des Skalenendwerts | 20 bis 100 % des Skalenendwerts |
| Nachkalibrierung | nach einem Jahr | nach 5000 Betätigungen oder einem Jahr |
Typische Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche: Leiterplatten- und Baugruppenmontage mit vorgeschriebenem Anzugsmoment; Anzug von Klemmen und Steckverbindern in der Steuerungstechnik; Gehäuseverschraubungen an Kunststoffteilen, die kein Überdrehen vertragen; Prüf- und Messtechnik mit dokumentierter Verschraubung; Serienmontage mit gleichbleibendem Ergebnis; Servicearbeiten an Geräten mit Herstellervorgabe zum Drehmoment.























