Sicherheitshalbschuhe
Schuhe
ESD-Sicherheitshalbschuhe verbinden den Zehenschutz nach EN ISO 20345 mit einem ableitfähigen Sohlenaufbau für Arbeitsplätze innerhalb der EPA. Der Schuh selbst liegt dabei im antistatischen Bereich von 10⁵ bis 10⁹ Ω; EN ISO 20345 allein ist kein ESD-Nachweis, maßgeblich bleibt der Systemwiderstand Mensch-Schuh-Boden von weniger als 3,5 x 10⁷ Ω nach DIN EN 61340-5-1. Der Schaft endet unter dem Knöchel, das Sprunggelenk bleibt frei beweglich, weshalb der Halbschuh die Standardbauform für Fertigung, Labor und Lager ist. Die Kategorie umfasst 249 Modelle in 3521 Größen von Atlas, PUMA Safety, uvex und Birkenstock in den Schutzklassen S1 bis S3, in den Größen 34 bis 53 und in den Weiten 8 sowie 10 bis 14.
| Klasse | Anforderung | Kennzeichnung Fassung 2022 | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| S1 | Geschlossene Fersenkappe, antistatisch, energieaufnehmender Fersenbereich | S1 | Trockene Fertigung, Montage, Labor |
| S1P | S1 und durchtrittsichere Zwischensohle | S1PS | Werkstatt, Instandhaltung, Nagelgefahr |
| S2 | S1 und wasserabweisendes Obermaterial | S2 | Lager, Versand, Feuchtbereiche |
| S3 | S2 und durchtrittsicher sowie profilierte Sohle | S3S | Maschinenbau, Logistik, Außenbereich |
| Rutschhemmung | Zusatzkennzeichnung, keine Schutzklasse | SR statt SRC | Alle Klassen, glatte und nasse Böden |
Typische Einsatzbereiche: SMT- und THT-Fertigung in EPA-Zonen, in denen zugleich Fußschutzpflicht besteht; Wareneingang, Kommissionierung und Versand mit Flurförderzeugverkehr; Instandhaltung und Maschinenmontage mit Durchtrittgefahr; Prüf- und Servicebereiche mit ableitendem Bodenbelag; Schleusen und Reinraumvorstufen mit definiertem Personenerdungskonzept; Betriebe mit Metalldetektorkontrolle, die komplett metallfreie Modelle benötigen.























