Drehmomentwerkzeuge

Drehmomentschlüssel

Drehmomentschlüssel bringen Verschraubungen auf ein vorgegebenes Anzugsmoment und machen das Ergebnis über die gesamte Serie nachvollziehbar. Grundlage ist DIN EN ISO 6789 mit den Bauarten Typ I (anzeigend) und Typ II (auslösend) sowie der zulässigen Abweichung von ±4 % oberhalb von 10 Nm und ±6 % darunter; der Antriebsvierkant folgt DIN 3120 und ISO 1174. Genau arbeitet das Werkzeug nur zwischen 20 und 100 % des Skalenendwerts, deshalb sind Messbereich, Antriebsgröße, Auslöseart und bei Ratschenköpfen die Zähnezahl die entscheidenden Auswahlkriterien. Das Sortiment umfasst 166 Artikel, geführt von Proxxon und Wera, dazu Knipex, Hios, Bahco und Bernstein.

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  • 9 Hersteller
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  1. MicroClick-Drehmomentschlüssel MC 60, 12-60 Nm, 3/8" - Proxxon 23350
    71,43 €

Ratgeber

Drehmomentschlüssel richtig auswählen

Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.

Technische Merkmale

⚡ Genauigkeit nach DIN EN ISO 6789 - ±4 % über 10 Nm, ±6 % darunter, geprüft über den gesamten Einstellbereich
⚙ Antriebsvierkant nach DIN 3120 - 1/4 Zoll (6,3 mm), 3/8 Zoll (10 mm) und 1/2 Zoll (12,5 mm)
↕ Ratschenkopf mit 72 Zähnen - kleinster Rückstellwinkel 5 Grad, arbeiten auch bei engem Schwenkraum
✓ Nutzbarer Bereich 20 bis 100 % - Werkzeug so wählen, dass das Sollmoment im oberen Drittel der Skala liegt
✓ Ringratschenschlüssel SW 8 bis 24 mm - Ringmaul mit Hebelumschaltung für Anzug ohne Umsetzen

Bauformen im Vergleich

BauformAufnahmeEinstellungRückmeldung
Auslösender Schlüssel, Typ IIVierkant 1/4, 3/8, 1/2 ZollSkala am GriffKlick und spürbarer Losbrechpunkt
Anzeigender Schlüssel, Typ IVierkantkeine, Wert wird abgelesenZeiger oder Anzeige
Voreingestellter SchlüsselVierkant oder feste Aufnahmewerkseitig oder mit WerkzeugKlick beim Sollwert
RingratschenschlüsselRingmaul SW 8 bis 24 mmkeine72 Zähne, Rückstellwinkel 5 Grad

Typische Einsatzbereiche

Typische Einsatzbereiche: Serienmontage mit vorgeschriebenem Anzugsmoment und Dokumentationspflicht; Anzug von Flansch- und Deckelverschraubungen in festgelegter Reihenfolge; Instandhaltung an Maschinen mit Herstellervorgabe zum Drehmoment; Montage in beengten Einbaulagen mit feinzahniger Ratsche; Aufbau von Prüfständen und Vorrichtungen; Endmontage von Baugruppen vor der Abnahme.