Feilen und Raspeln
Feilen, Schleifen und Entgraten
Feilen und Raspeln tragen Werkstoff spanend ab und übernehmen im Elektronik- und Industriebetrieb das Entgraten, Nacharbeiten und Anpassen von Metall-, Kunststoff- und Leiterplattenkanten. Benennung, Querschnitt und Hiebzahl richten sich nach DIN 8349 und ISO 5744: die Hiebnummern reichen von 00 bis 5, je höher die Zahl, desto feiner die Zahnung und desto glatter die erzeugte Oberfläche. Für die Feinmechanik sind Nadelfeilen mit Längen von 100 bis 200 mm maßgeblich, im Sortiment vertreten mit 140 mm Länge und 38 Hieben je Zentimeter. Ergänzt wird das Programm um Schaber, Kontaktfeilen und Raspelwerkzeuge für Handstücke. Die Kategorie umfasst 56 Artikel, die größten Anteile stellen Bahco, Bernstein und Proxxon.
| Bauform | Länge | Hieb | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Nadelfeile | 140 mm | 38 Hiebe je cm | Feinmechanik, Formkorrekturen an Kleinteilen |
| Schlüsselfeile | 100 mm | 22 Hiebe je cm | Bohrungen, Nuten und Schlitze nacharbeiten |
| Kontaktfeile | 150 mm | feiner Hieb | Reinigen oxidierter Kontaktflächen |
| Raspelfräser | 3,2 bis 19 mm | Metallnadelbesatz | Kunststoff und Weichmetall im Handstück |
| Schaber Kupferberyllium | 20 bis 470 mm | Schneide statt Hieb | funkenfreies Abtragen von Belägen |
Typische Einsatzbereiche: Entgraten gefräster und gesägter Metallteile in der Vorfertigung; Nacharbeit an Leiterplattenkanten und Gehäuseausschnitten; Reinigen oxidierter Kontakt- und Relaisflächen mit der Kontaktfeile; Formkorrekturen an Kleinteilen im Musterbau und in der Feinmechanik; Entfernen von Klebstoff-, Lot- und Lackresten mit Schabern; funkenfreie Instandhaltung in explosionsgefährdeten Bereichen.























