Kompaktzylinder ISO 21287

Kompaktzylinder, einfachwirkend

Einfachwirkende Kompaktzylinder nach ISO 21287 arbeiten nur in einer Bewegungsrichtung mit Druckluft; die Rückhubkraft liefert eine integrierte Feder. Die Airtec NAE-Baureihe deckt Kolbendurchmesser von 20 bis 100 mm und Hübe ab 5 mm ab, was kurze Einbaulängen bei definierter Rückhubkraft erlaubt. Weil kein zweiter Druckluftanschluss benötigt wird, vereinfacht sich die Verrohrung gegenüber doppeltwirkenden Bauformen erheblich.

Alle NAE-Zylinder entsprechen ISO 21287 bezüglich Befestigungsmaßen, Anschlussgewinden und Einbaulängen, sodass ein Tausch zwischen normkonformen Herstellern ohne Umbauaufwand möglich ist. Varianten mit Außengewinde an der Kolbenstange (Suffix -AG) erleichtern die Verbindung mit Klemm- oder Gabelköpfen.

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Ratgeber

Kompaktzylinder, einfachwirkend richtig auswählen

Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.

Technische Merkmale

⚙ ISO 21287-konform - Einbaumaße, Anschlüsse und Hübe nach Norm; herstellerübergreifend austauschbar
↕ Kolben 20-100 mm, Hübe ab 5 mm - Airtec NAE in feinen Hubabstufungen (5/10/15/20/25 mm und mehr)
✓ Einfachwirkend, federrückgestellt - ein Druckluftanschluss, reduzierter Verrohrungsaufwand
⚡ -AG-Varianten - Außengewinde an der Kolbenstange für direkte Anbindung von Gabel- oder Gelenkköpfen
✦ Reparatursets verfügbar - Dichtsätze und Verschleißteile pro Kolbendurchmesser lieferbar

Auswahlkriterien

KriteriumHinweis
KolbendurchmesserBestimmt die Ausschubkraft; Federrückzugskraft im Datenblatt prüfen
HubNAE: 5-25 mm Standardhübe; für längere Hübe ND/NAE-Baureihe wählen
KolbenstangeStandard oder -AG (Außengewinde) je nach Anbaukonzept
BetriebsdruckTypisch 1,5-10 bar; Federkraft muss Lastseitig sicher zurückziehen
UmgebungStandard-NBR-Dichtungen; für aggressive Medien Sonderversion anfragen

Typische Einsatzbereiche

Typische Einsatzbereiche: Klemm- und Verriegelungsfunktionen in Transfersystemen, Auswerferbewegungen in Spritzguss- und Stanzmaschinen, einfache Hub- und Absperraufgaben in der Fördertechnik sowie überall dort, wo eine definierte Federkraft im drucklosen Zustand gefordert wird, etwa bei Sicherheitsklemmungen oder Bremsen.