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Füllmaterial im Vergleich - welches schützt am besten?

Das richtige Füllmaterial hält die Ware in der Mitte des Kartons und fängt Stöße ab. Dieser Ratgeber vergleicht Papierpolster, Verpackungschips, Luftkissen und Wellpappe nach Füllleistung, Nachhaltigkeit, Gewicht und Handling.

5 Min.Stand: 2026-07Geprüft: Fachredaktion
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3-5 cm
Polster rund um die Ware
bis 99 %
Luftanteil bei Luftkissen
ca. 6-15 g/l
Gewicht je Füllvolumen
4 Typen
im direkten Vergleich
Inhalt
  1. Aufgabe und Funktion
  2. Die vier Typen
  3. Nachhaltigkeit und Handling
  4. Häufige Fragen

Welche Aufgabe hat Füllmaterial im Karton?

Füllmaterial hat zwei Aufgaben: Es fixiert die Ware in der Mitte des Kartons und dämpft Stöße, die beim Transport auf die Verpackung wirken. Als Faustregel gelten 3 bis 5 cm Polster zwischen Ware und Kartonwand auf allen Seiten.

Man unterscheidet Hohlraumfüllung (Void-Fill), die leere Räume ausfüllt, und echte Polsterung (Cushioning), die Energie aufnimmt. Schwere oder empfindliche Güter brauchen echte Polsterung, leichte Ware kommt oft mit reiner Hohlraumfüllung aus.

Rutscht die Ware im geschlossenen Karton hin und her, ist zu wenig oder zu weiches Füllmaterial im Einsatz. Der Inhalt sollte sich beim Schütteln nicht bewegen.
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Papierpolster, Chips, Luftkissen oder Wellpappe?

Die vier gängigen Materialien unterscheiden sich deutlich in Füllleistung, Gewicht und Polsterwirkung. Papierpolster und Wellpappe sind schwerer, aber formstabil, Luftkissen und Chips sind extrem leicht und füllen grosse Volumen günstig.

  • Papierpolster: knitterfestes Papier, gut greifbar, hohe Reissfestigkeit, recycelbar im Altpapier.
  • Verpackungschips: lose Schüttung, aus Stärke (biologisch abbaubar) oder Recyclingschaum.
  • Luftkissen: on demand aufgeblasene Folienpolster, minimales Lagervolumen als Flachrolle.
  • Wellpappe-Füllmaterial: Einlagen, Gitter und Polsterecken aus derselben Faser wie der Karton.
Für schwere oder stossempfindliche Ware ist echte Polsterung aus Papier oder Wellpappe sicherer als reine Hohlraumfüllung mit Chips oder Luftkissen.

Was ist mit Nachhaltigkeit und Handling?

Papier und Wellpappe landen sortenrein im Altpapier und sind für Kunden am einfachsten zu entsorgen. Stärke-Chips sind kompostierbar, Luftkissen aus recycelbarer Folie sparen Gewicht und Portokosten, müssen aber getrennt gesammelt werden.

Beim Handling zählt der Durchsatz: Papierpolster- und Luftkissen-Systeme liefern das Material auf Knopfdruck am Packtisch, lose Chips brauchen einen Vorratsbehälter mit Auslauf. Wer viel versendet, spart mit einem festen Spender spürbar Zeit.

Für einen konsistenten Markenauftritt lohnt es sich, Füllmaterial und Aussenverpackung farblich und materialseitig aufeinander abzustimmen - reines Papier wirkt hochwertig und plastikfrei.

Häufige Fragen

Wie viel Füllmaterial brauche ich pro Paket?

Planen Sie 3 bis 5 cm Polster auf allen Seiten zwischen Ware und Kartonwand. Der Inhalt darf sich beim Schütteln nicht bewegen.

Welches Füllmaterial ist am nachhaltigsten?

Papierpolster und Wellpappe sind sortenrein im Altpapier zu entsorgen. Stärke-Chips sind kompostierbar, Folien-Luftkissen sparen Gewicht, müssen aber getrennt gesammelt werden.

Chips oder Luftkissen für leichte Ware?

Beide füllen günstig grosse Hohlräume. Luftkissen brauchen weniger Lagerplatz und Gewicht, Chips passen sich unregelmässigen Formen besser an.

Ersetzt Füllmaterial eine Polsterverpackung für Elektronik?

Nein. ESD-empfindliche Bauteile gehören zuerst in ableitfähige Schutzverpackung, das Füllmaterial fixiert und dämpft nur zusätzlich.

Passendes Füllmaterial gesucht?

Wir liefern Papierpolster, Chips, Luftkissen und Wellpappe-Polster inklusive passender Spendersysteme für den Packtisch.

Vier Systeme

Papier, Chips, Luftkissen und Wellpappe aus einer Hand.

Nachhaltig

Papierlösungen sortenrein recycelbar im Altpapier.

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Spendersysteme für schnellen Durchsatz am Packtisch.

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