Lagerkennzeichnung planen - wie wird jeder Platz eindeutig?
Eine durchdachte Lagerkennzeichnung macht jeden Lagerplatz eindeutig auffindbar und beschleunigt die Kommissionierung. Dieser Ratgeber erklärt das Nummernschema Gang-Regal-Ebene-Fach, die Wahl der richtigen Etiketten und Barcodes sowie die Farbcodierung für die Wegoptimierung.
Kennzeichnung ansehenWie baut man ein eindeutiges Platznummern-Schema auf?
Jeder Lagerplatz braucht eine eindeutige Adresse, die den Weg dorthin beschreibt. Bewährt hat sich das hierarchische Schema Gang-Regal-Ebene-Fach, das von grob nach fein liest, zum Beispiel 03‑12‑04‑02 für Gang 3, Regal 12, Ebene 4, Fach 2.
Die Ziffern werden immer mit führender Null formatiert, damit die Sortierung numerisch und in der Wegfolge korrekt bleibt. Ein Buchstabe für die Lagerzone (A für Wareneingang, B für Kleinteile) kann vorangestellt werden, wenn mehrere Bereiche existieren.
Welche Etiketten und Barcodes sind die richtigen?
Die Etikettengröße richtet sich nach der Lesedistanz. Als Faustregel gilt: pro 3 Meter Leseabstand rund 25 mm Zeichenhöhe. Für Bodenplätze reichen 50 mm hohe Etiketten, hohe Regalebenen mit Staplerscannung brauchen 75 bis 100 mm.
- Code 128: kompakter 1D-Barcode für alphanumerische Lagerplätze, weit verbreitet.
- GS1‑128: für standardisierte Logistikdaten mit Anwendungsbezeichnern.
- Data Matrix oder QR: 2D-Codes für kleine Etiketten und Kamera-Scanner.
- Magnet- oder Stecketiketten: für häufig umgeräumte Plätze ohne Klebereste.
- Langfeld-Etiketten mit mehreren Fachnummern für durchgehende Regaltraversen.
Passende Fachbodenregale und Traversen für die Kennzeichnung planen.
Zum RatgeberWie verkuerzt Farbcodierung die Kommissionierwege?
Farben helfen dem Auge, Zonen und Ebenen aus der Distanz zu erkennen, bevor der Barcode gelesen wird. Eine feste Farbe je Ebene oder je Lagerzone reduziert Fehlgriffe und beschleunigt die Orientierung neuer Mitarbeiter.
Halten Sie die Palette auf sechs bis acht klar unterscheidbare Farben begrenzt und meiden Sie rot-grüne Kombinationen wegen der Farbfehlsichtigkeit. Kombinieren Sie Farbe immer mit Text und Barcode, damit die Kennzeichnung auch einfarbig lesbar bleibt.
- Eine Farbe je Ebene erleichtert das Greifen in der richtigen Höhe.
- Kontrastreicher Druck: schwarz auf weiss bleibt am besten scanbar.
- Laminat oder Schutzfolie schützt Etiketten vor Abrieb und Feuchte.
Häufige Fragen
In welcher Reihenfolge sollte die Platznummer gelesen werden?
Von grob nach fein, also Gang, dann Regal, dann Ebene, dann Fach. So beschreibt die Adresse den Weg vom Ganganfang bis zum genauen Fach und die numerische Sortierung folgt der Laufrichtung.
Welcher Barcode eignet sich für die Lagerplatzkennzeichnung?
Code 128 ist der Standard für alphanumerische Lagerplätze, weil er kompakt und zuverlässig lesbar ist. Für sehr kleine Etiketten oder Kamera-Scanner sind 2D-Codes wie Data Matrix sinnvoll.
Wie groß müssen Regaletiketten sein?
Als Faustregel etwa 25 mm Zeichenhöhe je 3 Meter Leseabstand. Bodenplätze kommen mit 50 mm aus, hohe Ebenen mit Staplerscannung brauchen 75 bis 100 mm.
Sollte man neue Plätze fortlaufend oder mit Lücken nummerieren?
Mit Reserve planen: zweistellige Felder und kleine Lücken erlauben späteres Nachrüsten, ohne das ganze Schema neu vergeben zu müssen.
Lagerkennzeichnung sauber aufsetzen?
Wir liefern Regaletiketten, Barcode-Schilder, Magnetkennzeichnung und Farbsysteme für eine schnelle, fehlerfreie Kommissionierung.
Eindeutig adressiert
Klares Gang-Regal-Ebene-Fach-Schema für jeden Platz.
Scanbar geprüft
Barcodes mit korrekter Ruhezone und Kontrast.
Robust im Betrieb
Laminierte Etiketten für Abrieb und Feuchte.
Fachberatung
Unsere Spezialisten planen das Kennzeichnungssystem mit.