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Lagerkennzeichnung: wie beschriftet man Lagerplätze mit Etiketten, Barcodes und Farbcodes?

Eine klare Lagerkennzeichnung macht das Kommissionieren schnell und fehlerfrei. Etikettenhalter, Barcode- und QR-Labels, Farbcodes und Kanban-Karten führen jeden Griff zum richtigen Platz. Ein einheitliches Lagerplatzsystem hält Bestände auffindbar und unterstützt das FIFO-Prinzip im täglichen Betrieb.

4 Min.Stand: 2026-07Geprüft: Lagertechnik-Spezialisten
Kennzeichnung ansehen
Eindeutig
jeder Platz klar gekennzeichnet
Barcode
scannen für Inventur und Buchung
Farbcode
Bereiche auf einen Blick trennen
FIFO
Kanban-Karten steuern den Nachschub
Inhalt
  1. Grundlagen
  2. Methoden
  3. Platzsystem
  4. Häufige Fragen

Warum macht eine klare Lagerkennzeichnung das Kommissionieren schneller?

Eine klare Lagerkennzeichnung führt jeden Handgriff direkt zum richtigen Platz. Wer Regal, Fach und Behälter eindeutig beschriftet, sucht nicht, sondern greift zu. Das spart Zeit beim Kommissionieren und senkt Fehlgriffe, weil Artikel und Lagerplatz auf einen Blick zusammenpassen.

Merksatz: Kennzeichnung ist die halbe Ordnung. Ein eindeutiges Etikett am Platz ersetzt das Suchen im Kopf und macht auch neue Mitarbeitende sofort auskunftsfähig.

Kennzeichnung wirkt auf mehreren Ebenen: Etiketten benennen den Platz, Barcodes und QR-Codes machen ihn maschinenlesbar, Farbcodes trennen Bereiche optisch, und Kanban-Karten melden den Nachschubbedarf. Zusammen bilden sie ein System, das den Materialfluss ordnet - vom Sichtlagerkasten bis zum Durchlaufregal.

Welche Kennzeichnungsmethode eignet sich wofür?

Nicht jede Methode passt an jeden Platz. Etikettenhalter, Klebeetiketten, Barcodes, Farbcodes und Kanban-Karten haben je eigene Stärken. Die folgende Übersicht ordnet die gängigen Methoden ihrem typischen Einsatz zu.

MethodeEinsatzMerkmal
EtikettenhalterRegal, Fachboden, Behälterkantemagnetisch, C-Profil oder selbstklebend, Etikett wechselbar
Barcode- oder QR-LabelScannen für Inventur und Buchungmaschinenlesbar, verknüpft Platz mit dem System
FarbcodeBereiche und Zonen trennenschnelle optische Zuordnung ohne Lesen
Kanban-KarteNachbestellung auslösensignalisiert Meldebestand, steuert Nachschub
PlatznummerLagerplatz eindeutig benenneneinheitliches Schema Gang-Regal-Ebene-Fach

Magnetische Halter sitzen auf Stahlregalen und lassen sich ohne Rückstände umsetzen. C-Profil-Schienen nehmen Etikettenstreifen auf, selbstklebende Halter greifen dort, wo nicht magnetisiert werden kann. Barcode-Labels ergänzen die Beschriftung um die maschinenlesbare Ebene für Scanner und Inventur.

Wie baut man ein einheitliches Lagerplatzsystem auf?

Ein einheitliches Platzsystem ist die Grundlage jeder Kennzeichnung. Drei Bausteine tragen es: ein durchgängiges Nummernschema, wechselbare Etikettenträger und die maschinenlesbare Verknüpfung per Barcode. So bleibt jeder Bestand auffindbar und die Kennzeichnung wächst mit dem Lager mit.

Nummernschema

Gang, Regal, Ebene und Fach nach festem Muster benennen, damit jeder Platz eindeutig und sortierbar ist.

Wechselbare Träger

Etikettenhalter statt fester Aufkleber - Beschriftung lässt sich bei Umräumen ohne Rückstände tauschen.

Barcode-Verknüpfung

Jeder Platz und Behälter trägt einen Code, der Bestand und Buchung im System zusammenhält.

Farbcodes und Kanban-Karten ergänzen das System um Steuerung: Farben trennen Zonen, Karten lösen den Nachschub am Meldebestand aus und unterstützen so das FIFO-Prinzip. Für den passenden Aufbau aus Halterprofil, Etikettenformat und Farbschema hilft eine Fachberatung anhand von Regaltyp und Artikelspektrum.

Häufige Fragen

Welche Etikettenhalter gibt es für die Lagerkennzeichnung?

Gängig sind magnetische Halter für Stahlregale, C-Profil-Schienen zum Einschieben von Etikettenstreifen und selbstklebende Halter für nicht magnetisierbare Flächen. Alle nehmen wechselbare Etiketten auf, sodass die Beschriftung ohne Rückstände angepasst werden kann.

Wofür dienen Barcode- oder QR-Labels im Lager?

Sie machen Lagerplatz und Behälter maschinenlesbar. Per Scanner werden Ein- und Auslagerung, Buchung und Inventur schnell und fehlerfrei erfasst, weil der Code Platz und Artikel direkt mit dem System verknüpft.

Wie unterstützt die Kennzeichnung das FIFO-Prinzip?

Farbcodes und Kanban-Karten machen sichtbar, welcher Bestand zuerst verbraucht werden soll, und melden den Nachschubbedarf. In Verbindung mit einem einheitlichen Platzsystem bleibt der älteste Bestand auffindbar und wird zuerst entnommen.

Lagerkennzeichnung für schnelles, fehlerfreies Kommissionieren

Etikettenhalter, Barcode-Labels, Farbcodes und Kanban-Karten - abgestimmt auf Regaltyp, Artikelspektrum und ein einheitliches Platzsystem.

Eindeutig

Jeder Lagerplatz klar und einheitlich gekennzeichnet.

Geprüft

Inhalte fachlich geprüft von Lagertechnik-Spezialisten.

Scanbar

Barcode- und QR-Labels für Inventur und Buchung.

Fachberatung

Persönliche Beratung zur Lagerorganisation.

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